13.12.2016 10:33

FABI’s Auswirkungen auf das Geschäftsfahrzeug, Aussendienstanteil unbedingt im Lohnausweis berücksichtigen.


Mit der Annahme der Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur durch das Volk, wurde nebenbei das Steuergesetz angepasst.

Auf Ebene der direkten Bundessteuer wird der Pauschalabzug für Fahrkosten (Pendlerpauschale) ab dem 01.01.2016 auf CHF 3'000.00 beschränkt. Auf Kantonsebene wird diese Deckelung ab 2017 oder später und in unterschiedlicher Höhe stattfinden (Schaffhausen und Thurgau CHF 6'000.00, definitiv).

Diese Beschränkung macht vor den Nutzern von Geschäftsfahrzeugen nicht Halt, sie kann zu zusätzlich steuerbarem Einkommen führen.

Die angefügte Tabelle zeigt mögliche Auswirkungen. Fährt ein Mitarbeiter von seinem Wohnort direkt zum Kunden, zur Baustelle etc. und nicht zum Sitz des Arbeitgebers, so führt dies zu einer Reduktion der Arbeitswegkilometer und damit zu einer möglicherweise geringeren Einkommenserhöhung. Der Anteil der direkt auswärtigen Arbeiten ist im Lohnausweis unter Ziff. 15, Bemerkungen, aufzuführen; z.B.: Aussendiensttätigkeit 40%. Wird der Prozentsatz aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse ermittelt, müssen Nachweise wie Kundenbesuchsprotokolle etc. vorhanden sein. Ist der Aufwand zur Erfassung der effektiven Umstände zu gross, kann auf Pauschalsätze gemäss der ebenfalls angefügten Tabelle zurückgegriffen werden.

 


 Download (59 KB) Download (156 KB)
Park Consulting AG